Schwierige Patienten - aufmüpfige Schwester - grantige Ärzte
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Dr. Johannes Hofmann, Radiologe und NLP-Trainer |
Kommunikationsprobleme im Gesundheitssystem -
eine Einsatzmöglichkeit für NLP?
Kurz-Workshop
Kommunikationsprobleme im Gesundheitssystem gehen alle etwas an und sind dementsprechend häufig medienpräsent (Stichwort Lainz-Pflegeskandal). Die sehr rasch vermittelbaren Techniken des NLP, wie Schulung der Wahrnehmungsgenauigkeit und Rapport, Chunking und Satir-Muster böten hier ein ausgezeichnetes Instrumentarium zur Abhilfe.
Dennoch besteht auf Seiten der Verantwortlichen im Gesundheitssystem eine weitreichende Skepsis gegenüber NLP. Immer noch wird NLP gleichgesetzt mit der „Bauernfängerei“ einer bestimmten politischen Partei, mit Flirtseminaren und unlauteren Verkäuferpraktiken… Die Folge: Sobald „NLP“ in der Seminarbeschreibung auftaucht, werden Seminare abgelehnt oder sogar bereits vereinbarte Seminartermine unter politischer Einflussnahme storniert.
Die Arbeit mit professionellen „Helfern“ erfordert zudem maßgeschneiderte Seminare, in denen im Besonderen auf die Prävention des „Helfer-Syndroms“, einer besonderen Form des Burnout-Syndroms, eingegangen wird. Eine Weiterentwicklung des NLP, weg von allgemeiner (zugegebenermaßen oft missbrauchter) Kommunikationsschulung, hin zur Schulung der „Emotionalen Kompetenz“ erscheint hier Sinn zu machen. Der Workshop stellt hierzu ein Modell vor.
Die Programmpunkte:
· Der Status quo: Erfahrungsaustausch über die Schwierigkeiten der Vermarktung von NLP-Seminaren im Gesundheits- und Sozialbereich.
· Von „Kommunikativer Intelligenz“ zu „Emotionaler Kompetenz“: MBC (Mind & Body Copingâ) als Überarbeitung und Modifikation klassischer NLP-Tools anhand der neuesten Erkenntnisse der Neurobiologie der kognitiven und emotionalen Prozesse.
Wir alle wissen, dass alle wohlgemeinten Verhaltensratschläge und einstudierten Reaktionsweisen nur so lange funktionieren, solange man „emotional cool“ bleibt.
Indem MBC auf die neurophysiologischen Prozesse der Stress-, Angst-, Aggressionsreaktion eingeht und den bewussten und unbewussten Einfluss starker Emotionen auf das Verhalten berücksichtigt, macht es emotionale Souveränität und Kompetenz möglich.
- Neurophysiologische Grundlagen
„In der Mitte des Zyklons“ – das Fenstermodell
- Emo-Switch, „soziale Meditation“
- Diskussion
· Öko-Check und Future-Pace: „Musts“ und „Do Nots“ in der Verhandlung mit Bildungsverantwortlichen im Gesundheits- und Sozialbereich


