Österreichischer Dachverband für Neurolinguistisches Programmieren
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NLP und Schule

Die Pädagogik stand im Mittelpunkt des diesjährigen Openings in der Volksschule Akaziengasse im 23. Wiener Gemeindebezirk. Für Besucher und Referenten bot sich ein sehr harmonisches Umfeld.

Die Direktorin, Renate Stögmüller, leistete dafür tatkräftige Unterstützung. Das Angebot an Vorträgen und Workshops reichte vom Einsatz von NLP in den einzelnen Schulstufen bis hin zu speziellen Themen wie Sport oder Glücksunterricht.

In ihrem Eingangsreferat legte Dr. Elisabeth Zechmeister dar, wie NLP Schule verändern kann. In einer breit durchgeführten Studie wurde nachgewiesen, dass der Einsatz von NLP-Methoden sowohl Leistung als auch Motivation von Schülern deutlich verbessert. Die Eckpfeiler dabei sind Selbstmanagement und Selbstverantwortung, Erwartungshaltung und Motivation, Zielorientierung, Kommunikation und Konfliktlösung, Gehirngerechtes Lernen, lerntypenorientiertes Lernen und Lernstrategien sowie die Bedeutung von Feedback im Lernprozess. Wesentlich ist, ein entspanntes und unterstützendes Klima in der Klasse zu schaffen. Motivation hängt direkt mit dem Lernerfolg zusammen. Wohlfühlwolken sind ein Beispiel dafür, wie die Stimmungslage verbessert werden kann.

Die Arbeit mit Beliefs steigert das Selbstwertgefühl und fördert die positive Einstellung zum Lehren und Lernen. Anker lassen sich gut für das Anfangs- und Abschlussritual sowie für Aufmerksamkeit oder für das Schaffen einer ruhigeren Atmosphäre einsetzen.

Die Ethik im NLP stand bei Prof. Dr. F. Alberich Pesendorfer im Mittelpunkt. Zunächst stellte er die vier Versprechen vor: „Tu immer dein Bestmöglichstes“, „Wähle deine Worte mit Bedacht und sei untadelig mit deinem Wort“, „Nimm die Dinge nicht persönlich“ und „Ziehe keine voreiligen Schlüsse“. Bildung wird als ein Prozess verstanden, der zur Entwicklung bringt, was in einem Menschen an Möglichkeiten und Fähigkeiten steckt.

Pesendorfer verwendet dazu gerne den Begriff der Hebamme - hervorzubringen, was in einem steckt. Nach Thomas von Aquin ist alles, was in der Natur existiert, auf ein letztes Ziel, auf einen Endzweck hin geordnet. Es geht dabei um das Gute, als vorgegebenes Ziel des Handelns.

Einen kurzen Auszug finden Sie auch in unserem aktuellen Newsletter.