Österreichischer Dachverband für Neurolinguistisches Programmieren
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Links zur Gehirnforschung

In unserem Newsletter 2008_2 erwähnten wir einige interessante Ergebnisse der neueren Gehirnforschung. Hier nun einige Links zur weiteren Beschäftigung.

Der Angst-Schalter im Gehirn
Schweizer Forscher haben entdeckt, dass es Angst-Schalter im Gehirn von Mäusen gibt. In zwei unabhängigen Regelkreisen wurden Angst erlernt und wieder gelöscht.  Die beiden Schaltkreise liegen im Mandelkern, der eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Lust, Angst und anderen Emotionen spielt.
Siehe auch:
Friedrich-Miescher-Institut: http://www.fmi.ch/ 
Mandelkern – Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Amygdala

Vielzahl von Zelltypen in der Hirnrinde
Der aus Wien stammende Biochemiker Thomas Klausberger und Peter Somogyi von der Oxford University haben heuer im Juni dazu ihre Forschungsergebnisse vorgestellt. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass ohne diese Vielfalt die komplexen Vorgänge nicht erklärt werden könnten. Alleine die Hirnregion, die für Lernen und Gedächtnis verantwortlich zeichnet, verfügt wenigsten über 25 verschiedene Zelltypen.
Siehe auch:
Die Studie: http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/321/5885/53
Thomas Klausberger: http://mrcanu.pharm.ox.ac.uk/staff/klausberger.html
Peter Somogyi: http://mrcanu.pharm.ox.ac.uk/groups/peter.html

Forscher erstellen Netzwerkatlas des Hirns
Ein internationales Forscherteam hat einen ersten Entwurf zu einer Landkarte des Gehirns vorgestellt. Sie zeigt, wie die Hirnregionen miteinander verbunden sind - und wo die Zentren im Netzwerk "Hirn" liegen.
Siehe auch:
Forschungsartikel: http://www.ploscompbiol.org/article/info:doi/10.1371/journal.pcbi.0010042
Bilder: http://biology.plosjournals.org/perlserv/?request=get-document&doi=10.1371%2Fjournal.pbio.0060159
Olaf Sporns: http://www.indiana.edu/~neurosci/sporns.html

Verkauf von Eigentum schmerzt
Bisweilen ist es nicht so einfach, sich vom eigenen Besitz zu trennen - selbst dann, wenn man ihn nicht mehr braucht. Forscher haben das Besitzstandsdenken nun auf Hirnbildern sichtbar gemacht.
Siehe auch:
Brian Knutson: http://www-psych.stanford.edu/~knutson/
Endowment Effekt: http://en.wikipedia.org/wiki/Endowment_effect

Computer sagt Hirnaktivität voraus
Ein Computermodell kann die Hirnaktivität vorhersagen, wenn ein Mensch an Wörter wie "Sellerie" oder "Flugzeug" denkt. Daraus könnte eines Tages womöglich ein System zum Gedankenlesen entstehen.
Siehe auch:
Die Studie: http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/320/5880/1191
Tom Mitchell: http://www.cs.cmu.edu/~tom/
Marcel Just: http://www.cnbc.cmu.edu/faculty/just.shtml

Fehler durch Gehirnbeobachtung vorhersagbar
Fehler bei wenig anspruchsvollen Tätigkeiten sind einer Studie zufolge vorhersehbar. Durch Messungen im Gehirn, das sich 30 Sekunden vor einem Fehler im Ruhezustand befindet, könne dieser vorausgesagt werden.
Siehe auch:
Die Studie: http://www.pnas.org/content/105/16/6173
Die Forschungsgruppe Tom Eichle: http://fmri.uib.no/?p=6

Börse: Viel Testosteron führt zu hohem Gewinn
Aktienhändler, die morgens einen hohen Testosteronspiegel haben, machen an diesem Tag überdurchschnittlich hohe Gewinne. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie an der Londoner Börse.
Siehe auch:
Die Studie: http://www.pnas.org/content/105/16/6167