Österreichischer Dachverband für Neurolinguistisches Programmieren
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Future Tools II im Zeichen des Erfolgs

Der Erfolg von NLP, aber auch der eigene Erfolg stand zum Auftakt der Future Tools II im deutschen Göttingen im Mittelpunkt. Einer der hier entwickelten Kernsätze war, dass Erfolg für die Erfüllung persönlicher Werte steht. Work-Life-Balance, das Erreichen von Zielen oder der Zusammenhang von Erfolg mit den eigenen Gefühlen waren weitere Wortmeldungen. Damit NLP mehr Erfolg hat muss es durchlässiger werden, sich stärker vernetzen, die Forschung vorantreiben, die Ergebnisse nach außen bringen und sich besser in der Öffentlichkeit positionieren.

Star des Zusammentreffens war der Psychologe und Hirnforscher Dr. John-Dylan Haynes. Er beschäftigt sich mit Hirnaktivitäten und was diese über unser Denken und Handeln verraten. Mit Hirnscannern wird der Sauerstoffgehalt des Blutes im Hirn gemessen. Dabei erhält man unterschiedliche Muster. Die Kernidee der Hirnforschung ist nun, diese Muster den verschiedenen Gedanken zuzuordnen, um später von einem gescannten Muster auf die Gedanken schließen zu können. Bei einfachen Entscheidungen konnte festgestellt werden (Entscheidung zwischen links oder rechts), dass diese bis zu acht Sekunden vorher dem Bewusstwerdungs-Zeitpunkt bereits im Gehirn erkennbar sind.

Die Arbeitswissenschaftlerin Dr. Jutta Rumpf beleuchtete das Thema „Beschäftigungsfähigkeit“. Sie führte an, dass wir immer weiter auf eine zwei Klassengesellschaft zustreben. Qualifizierte Arbeitskräfte, die jetzt schon stark gesucht sind, werden sich auch in den kommenden Jahrzehnten um ihren Job kaum Sorgen zu machen brauchen. Schwer wird es für ungelernte Arbeitskräfte. Das Überangebot in diesem Bereich wird in den kommenden Jahren tendenziell steigen.

Der Freizeitforscher Dr. Ulrich Reinhardt beleuchtete das Freizeitverhalten. Die Zukunft lässt sich dabei relativ gut vorhersagen, da der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Die demografische Entwicklung wird unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren stark belasten. Wir werden immer älter, jährlich steigt die Lebenserwartung um ca. 3 Monate. Im häuslichen Umfeld steht in der Freizeit die Beschäftigung mit der Familie vor dem Nachgehen eigener Gedanken und dem Sprechen über wichtige Dinge im Mittelpunkt. Außer Haus tut man am häufigsten etwas für die Gesundheit, gefolgt von der Annahme von Einladungen, dem Treffen mit Freunden, dem Einkaufen oder dem Sporttreiben. Bei der Mediennutzung wird am öftesten das Fernsehen genannt vor dem Telefon, dem Radio und der Zeitung.

Inteniv diskutiert wurde in den einzelnen Arbeitsgruppen zu den Workshops. Der ÖDV-NLP war bei dieser Veranstaltung vertreten durch Klaus Leitner und Babak Kaweh, die durchwegs positiv über die Future Tools II zu berichten wussten.